Die Kunst der Nichterreichbarkeit
Durchschnittliche Werte im Dauergeprassel und in der Permanentablenkung: täglich besucht man 40 Webseiten, öffnet 50 Mal das Mailfenster.
Viele Menschen haben große Schwierigkeiten, mal echte Pause zu machen.
Fragen Sie sich selbst:
- Können Sie Stille ertragen?
- Was löst Nichtstun in Ihnen aus?
- Wie oft machen Sie pünktlich Feierabend?
- Wie oft lassen Sie Ihr Telefon einfach klingeln?
- Wie schnell reagieren Sie auf Mails?
- Wie viele echte freie Tage hat Ihre Woche?
Die Lösungen werden derzeit in Büchern und Veranstaltungen zu Stressbewältigung, Work-Life-Balance etc. verkauft. Oder äußern sich im Rücktritt aus dem chronischen Multitasking, da ja Burnout noch nicht als Berufskrankheit anerkannt ist. Dabei haben bereits im vergangenen Jahr Forscher in einer Langzeitstudie herausgefunden, welch großer Nutzen in der Kunst der Nichterreichbarkeit steckt.
Für manche Stressgeplagte und Konzentrationsgestörte wäre somit ein wichtiger Hebel, die permanente Erreichbarkeit zu reduzieren und zu begrenzen. Dies erfordert zum einen die Auseinandersetzung mit den eigenen Glaubenssätzen, die dazu verführen, ständig und überall erreichbar zu sein. Denn auch Erholungs- und Auszeiten benötigen Aufmerksamkeit und Konzentration, um dauerhaft einen Wert zu haben und nicht nur dem »Durchhängen« zu dienen.
Zum anderen erfordert es zugleich eine Kultur um einen herum, die entweder ein Interesse an konzentriertem Arbeiten hat oder sogar feste Regeln für die Erreichbarkeit formuliert. Aktuelles Beispiel hierfür ist die Telekom.
Ob für Sie allein oder als Team oder Unternehmen: Wir unterstützen Sie gern im Aufbau gesundheits- und damit leistungsfördernder Strukturen.
Und Nun: PAUSE MACHEN!
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Autor
Stephan Stockhausen
Veröffentlicht
26. Juli 2010
Kategorien
Unternehmer, Führung, Verschiedenes
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