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Der Haltungsfehler bei Führungskräften

Der Haltungsfehler bei Führungskräften

Steht die eigene Karriere implizit im Fokus aller Entscheidungen (oder Nichtentscheidungen), sorgt dieser Egoismus zwar für eine beschleunigte Karriere, dient aber selten den wirklichen Unternehmensinteressen.

Wenn jeder an sich denkt, ist für alle gesorgt?!

Steht die eigene Karriere implizit im Fokus aller Entscheidungen (oder Nichtentscheidungen), sorgt dieser Egoismus zwar für eine beschleunigte Karriere, dient aber selten den wirklichen Unternehmensinteressen. Und das Unternehmensinteresse bei allen Führungskräften beinhaltet doch logischerweise nicht nur das Erreichen der unternehmerischen Zielsetzungen, sondern zugleich das Wohlergehen der Angestellten, die diese Ziele tatsächlich erreichen. Oder einfach ausgedrückt:

  • Fehler von Akteuren, sind Fehler der Führungskraft.
  • Erfolge von Akteuren, sind Erfolge der Akteure.

Gerade in Sandwichpositionen kann dies zu viel Frust führen. Je größer das Unternehmen ist, desto seltener wird die Anerkennung der eigenen Führungsleistung wahrgenommen. Besonders frustrierend ist auf dieser Ebene für viele die Spanne zwischen erlebtem Ergebnisdruck und -verantwortung und fehlender Gestaltungsmacht und -kompetenz. Flachere Hierarchien, mehr praktische Selbstverantwortung und bessere Ausbildung für die Arbeit als Führungskraft könnten hierfür Abhilfe schaffen.

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Autor

Stephan Stockhausen

Veröffentlicht

24. Februar 2011

Kategorien

Führung